Auslegung des Regionalplans Ruhr

Die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange im Erarbeitungsverfahren des Regionalplans Ruhr ist am 27. August 2018 gestartet. Bis zum 27. Februar 2019 können interessierte Bürgerinnen und Bürger, Fachbehörden und Verbände die Planunterlagen im Kreishaus oder online über die Webseite der Metropole Ruhr einsehen und zum vorliegenden Entwurf Stellung nehmen.

Der Regionalverband Ruhr erarbeitet für die kreisfreien Städte und Kreise des Ruhrgebiets einen gemeinsamen Regionalplan, der die bisherigen Planungen durch die drei Regierungsbezirke Arnsberg, Düsseldorf und Münster ablöst. So können zukünftige Planungen auf veränderte Rahmenbedingungen wie den demographische Wandel und den Struktur- und Klimawandel für das Verbandsgebiet einheitlich abgestimmt werden, um eine bessere Chancengleichheit zu ermöglichen. Die im Entwurf enthaltenen Festsetzungen zu neuen Wohnbau-, Gewerbe- und Industrieflächen, zu künftigen Verkehrsachsen, Natur- und Landschaftsschutzbereichen, Waldgebieten, Flächen für Windenergienutzung, den Grundwasserschutz und die Gewinnung von Bodenschätzen, werden die kommenden 15 bis 20 Jahre die Region prägen.

Hierzu kann jeder per E-Mail, Post (Regionalverband Ruhr, Regionalplanungsbehörde Referat 15, Postfach 10 32 64, 45032 Essen), Fax (Fax-Nr.: 0201 - 20 69-578) oder nach telefonischer Anmeldung (fon: 0201 - 20 69 63 58) auch zur Niederschrift, beim RVR eine Stellungnahme abgeben.