Hellweg ein Lichtweg

Landmarkenkunst - Der Förderturm Zeche Königsborn III/IV in Bönen

Über achtzig Jahre prägte der Bergbau das Leben der Menschen in der Gemeinde Bönen, so dass der Förderturm Königsborn III/IV einen bedeutenden Teil der Geschichte der Gemeinde repräsentiert.
Im Oktober 2000 realisierten die Städte Bönen, Kamp-Lintfort und der Kreis Unna in Zusammenarbeit mit der Deutschen Steinkohle AG und der Internationalen Bauausstellung (IBA) Emscher Park das Projekt "Yellow Marker" von dem international renommierten Lichtkünstler Mischa Kuball.

Mit dem Projekt "Yellow Marker" werden die beiden Fördertürme Rossenray in Kamp-Lintfort und Königsborn in Bönen als westliche und östliche Begrenzungspunkte der Route der Landmarken-Kunst hervorgehoben und bilden zugleich eine virtuelle Klammer der gesamten Emscher-Region.
Mit dem Projekt "Yellow Marker" möchte Kuball das Gebiet des Emscher Parks ideell vernetzen. Das gelbe Licht endet im Westen wie auch im Osten auf gleicher Höhe.
Virtuell lässt sich damit eine horizontale Linie zwischen beiden Orten ziehen, eine imaginierte Brücke zwischen zwei Polen, die als solche dann ihre Bedeutung erhalten. "Yellow Marker" setzt dabei nicht nur Akzente auf West- und Ostpol, sondern bezieht sich auf die von Richard Serra geschaffene "Bramme des Ruhrgebiets" auf der Schurenbachhalde. In gedachter Luftlinie einer West-Ost-Achse wird die Lichtprojektion Kuballs die von Richard Serra gewählte Nord-Süd-Achse schneiden.

Der "Yellow Marker" ist Teil von "Hellweg ein Lichtweg".

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